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ASF-Vertretung auf der ConAct Trägerkonferenz

Vom 24-26. November hat eine ConAct Trägerkonferenz mit etwa 300 Teilenehmenden stattgefunden. Auf der Konferenz vertreten war nicht nur der Jugendaustausch, sondern auch die Berufsbildung und der Freiwilligendienst.

asf bei conact: Zwei Personen am Infostand, eine hält Flyer, im Hintergrund Banner 'Sichtbar Handeln'.

Estefania Casajus, Israel-Referentin in der ASF-Geschäftsstelle in Berlin hat die Arbeit in Israel vorgestellt und für die Bildungsstätte Beit Ben Yehuda geworben. Am ASF-Informationsstand hat es einen regen Austausch und vor allem Nachfragen zum Beit Ben Yehuda gegeben. Einige Konferenzteilnehmer*innen kannten das BBY noch nicht und konnten mir Informationen versorgt werden. Während der Konferenz hat es ebenfalls einen Austausch zwischen den Trägern des deutsch-israelischen Freiwilligendienstes gegeben. Während der Freiwilligendienst in Israel wieder langsam anläuft, konnten wir feststellen, dass weiterhin große Unsicherheiten bestehen in beide Richtungen. Junge Menschen in Israel schauen mit Sorge auf den angestiegenen Antisemitismus in Deutschland, der sich pauschal gegen alle richtet, die mit Israel in Verbindung gebracht werden. Für junge Menschen in Deutschland sind die unsichere politische Lage in der Region sowie zunehmende Israelfeindschaft Beweggründe, nicht nach Israel zu gehen. Deutlich wird: Der angestiegene israelbezogene Antisemitismus in Deutschland macht nicht vor dem Freiwilligendienst Halt. Wir sehen den deutsch-israelischen Freiwilligendienst als Engagement gegen Antisemitismus und Israelfeindlichkeit und wünschen uns, dass viele junge Menschen sich uns anschließen werden.