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Von Jiddisch bis Jerusalem – Lishmor al Kesher Treffen im Beit Ben Yehuda
Als besonderer Gast war Dr. Ralf Melzer, Leiter der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in Israel, anwesend. In seinen einleitenden Worten betonte Dr. Melzer, dass die FES seit 1978 als erste deutsche politische Stiftung mit einem offiziellen Büro in Israel vertreten ist. Einer ihrer zentralen Arbeitsschwerpunkte liegt im Bereich der Erinnerungs- und Bildungsarbeit – in enger Zusammenarbeit mit Einrichtungen wie dem Ghetto Fighters’ House Museum und dem Massuah Institute for Holocaust Studies.
Der musikalische Höhepunkt des Treffens war das gemeinsame Konzert von Olga Avigail Mieleszczuk und Gali Wolfstein: Olga sang und spielte Akkordeon und Riq, Gali begleitete sie auf Gitarre und Kanun. Ihre Musik führte das Publikum auf eine eindrucksvolle Reise – von jiddischen Liedern aus Polen über marokkanische Klänge bis hin nach Jerusalem. Die Begeisterung war groß!
Im Anschluss teilten die Teilnehmenden ein gemeinsames Essen und viele Gespräche – Momente voller Wärme, Nachdenklichkeit und echter Verbundenheit. Unter den Gästen war auch unser Freiwilliger Merlin, für den es eine wunderbare Gelegenheit war, das Projekt kennenzulernen und mit den Überlebenden persönlich in Kontakt zu kommen.
🙏 Dieses Treffen wurde durch die großzügige Unterstützung der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Axel-Springer-Stiftung ermöglicht.