• ASF Freiwillige erzählen

Wie geht es Daniel und Merlin?

Nach dem Ausbruch des jüngsten Krieges gegen den Iran sah sich Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF) gezwungen, seine Freiwilligen (FW) aus Israel abzuziehen. Angesichts der anhaltenden Unsicherheit darüber, wann ein sicherer Freiwilligendienst im Land wieder möglich sein wird, entschieden sich die beiden Freiwilligen, ihren Dienst in anderen Einsatzländern fortzusetzen.
Doch wie ist es ihnen seitdem ergangen? Daniel berichtet:

Two young men stand by a screen showing a group photo and German slide about peace service in Israel; audience and candle.
Daniel udn Merlin erzählen von ihren Israel-Erfahrungen

„Auch nach unserer Ausreise Anfang März fühlen wir, die diesjährigen Israel-Freiwilligen von ASF, uns dem Land weiterhin eng verbunden. Gerne teilen wir unsere Eindrücke aus dem halben Jahr, das wir dort verbringen durften – zuletzt auch im Rahmen zweier Gemeindeabende in Kusterdingen (Baden-Württemberg), meinem Heimatort, am 19. und 25. März. Ursprünglich als Bericht über den zweiwöchigen Besuch meiner Familie in Israel geplant, wurden diese Veranstaltungen unerwartet durch unsere eigenen Erfahrungen als Freiwillige bereichert. Das Interesse war groß – insbesondere an Einblicken in Religion und Krieg, Natur und Gesellschaft in Israel.
Auch in unseren neuen Einsatzstellen zeigt sich eine gewisse Kontinuität zu unserem Dienst in Israel: Daniel arbeitet derzeit in einem jüdischen Altersheim in Oslo, Merlin im Jüdischen Zentrum in Oświęcim. Persönliche Begegnungen bleiben dabei zentral – so konnte ich erst kürzlich mein bislang längstes Gespräch auf Hebräisch mit einer Bewohnerin des Altersheims führen.
Auch wenn für uns beide in Norwegen und Polen nun ein neuer Abschnitt beginnt, bleibt unsere Zeit in Israel prägend. Die Erfahrungen, die wir dort sammeln durften, werden uns noch lange begleiten.“

ASF Israel wünscht Daniel und Merlin für ihren weiteren Weg alles Gute, bereichernde Erfahrungen in ihren neuen Einsatzstellen und hofft, sie bald wieder in Israel begrüßen zu können.